#Pineapple Park: Zwischennutzung für Paketposthalle in München

Eine Bürgerinitiative fordert „den Stopp des Baus der 155 Meter hohen Hochhausgiganten“ und möchte gegen den gerade beschlossenen Bebauungsplan für das PaketPost Quartier klagen. Ihre Begründung: „Der Stadtrat berücksichtigt dabei weder das gewachsene Stadtbild noch das Kulturerbe Schloss Nymphenburg. Mit klotzigen und teuren Hochhäusern kann weder die Wohnungsnot bekämpft, stadtklimatisch sensibel geplant, nachhaltig ökologisch gebaut noch familienfreundliches Wohnen ermöglicht werden.“ 

Und während der Investor, die Büschl Unternehmensgruppe, um eine solide Finanzierung für das Mega-Projekt ringt, profitiert die Sugar Mountain UG rund um Michi Kern als Zwischennutzer der Paketposthalle und vermarket unter dem Namen Pineapple Park unterschiedlichste Aktivitäten wie Ausstellungen und ein „Midnightbazar“ für Vintage-Möbel, Second Hand-Kleidung & More. Basketball- und Fußballfelder sind genauso wie Padle-, Pickleball-, und Beachvolleyball-Courts geöffnet.

Vielleicht meint die Pressemeldung der Stadt genau das, wenn sie die elegante denkmalgeschützte Halle, die 124 Meter lang ist und unter 127 Betonbögen eine Spannweite von 148 Meter hat, als „Herzstück des Quartiers“  bezeichnet.

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